* Werken *

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Den Forderungen des Rahmenplanes Werken für die Orientierungsstufe, Erprobungsfassung 2001 folgend, kann das Fach Werken einen wesentlichen Beitrag zum Projekt "Marionette" leisten. Im Mittelpunkt stehen:

der konstruktiv-handwerkliche Aspekt (Konstruieren und Herstellen von Gegenständen);
der funktional-konstruktive Aspekt (Entwickeln und Bauen von funktionsfähigen technischen Objekten);
der soziale Aspekt (Entwickeln von alterstypischen Gewohnheiten im Arbeits- und Sozialverhalten), vgl. Rahmenplan S. 13ff.

Schon im Vorfeld des praktischen Arbeitens, also in der Planungs- und Entwurfphase können viele Aspekte diskutiert werden:

  • Anzahl und Aussehen der Einzelteile;
  • Verbindungsmöglichkeiten der Einzelteile unter Beachtung der Funktionalität;
  • Starre und bewegliche Teile der Marionette;
  • Art der Marionette (Stab- oder Fadenmarionette);
  • Gestaltung des Spielkreuzes;
  • ...

Erfahrungen zeigen, dass Schüler hier gute technisch-konstruktive Gedanken haben, die sich durchaus umsetzen lassen und den Lehrer in Erstaunen versetzen. Auch in der figürlichen Gestaltung gab es tolle Ideen: Pfannkuchen, Vierbeiner, Sechsbeiner, Saurier, Spinnen...

Je nach dem, wie das Projekt angelegt ist, wird im Werkunterricht das Bühnenbild oder die Kulisse für das szenische Spiel gebaut. Hier ist in der Planungsphase durch die Lehrer gemeinsam zu überlegen, ob alle Schüler eine Marionette bauen wollen/sollen oder wie das Projekt in unterschiedlichen Arbeitsgruppen realisiert wird.

Voraussetzung für das Gelingen des Projektes sind eine langfristige Vorbereitung (zeitliche und inhaltliche Planung) und regelmäßige Besprechungen über den Stand der Umsetzung. Erfahrungen zeigen, dass nicht nur die Schüler ihren Spaß hatten.

Diese Seite wurde von Herrn 
Guse erarbeitet. 
Er unterrichtet Werken an der

Schule am Wasserturm
18055 Rostock
Blücherstraße 42

 

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