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Das Fach Deutsch kann einen wesentlichen Beitrag zum Projekt "Marionette" leisten. Untermauert wird diese Aussage durch die Forderung des Rahmenplans Deutsch der Orientierungsstufe, Erprobungsfassung 2001, Punkt 1.7 Projekte: "Grundanliegen von Projektarbeit ist handlungs- und produktorientiertes Problemlösen." Hierzu ist es jedoch notwendig, dass sich der Deutschlehrer genau mit den fachlichen Inhalten, die mit dem Entwerfen, Planen und Bauen der Marionette verbunden sind, beschäftigt. Es bietet sich an, dass der Deutschlehrer einige Stunden im Werkunterricht hospitiert, so dass Fachbegriffe, Werkzeugbezeichnungen und Tätigkeitsbeschreibungen sachlich richtig aus dem Werkunterricht in den Deutschunterricht übertragen werden. Erfahrungen zeigen, dass bei langfristiger Planung und Absprache mit der Schulleitung solches Vorgehen durchaus möglich ist. Hinzu kommt, dass auch der Deutschlehrer die Bewunderung der Schüler erntet, wenn er selbst eine Marionette bzw. Teile von ihr baut und evtl. Schüler bittet, sie fertig zu stellen.

Aus dem Punkt 4 des Rahmenplanes, überschieben mit Fachplan, kann durch die beteiligten Fachlehrer herausgearbeitet werden, wo der Schwerpunkt des Faches Deutsch im Projekt "Marionette" liegt. Das kann im Schriftlichen Berichten oder Schriftlichen Beschreiben (vgl. Rahmenplan S. 18) oder auch im Textgestalten/-produzieren (vgl. Rahmenplan S. 21) liegen. Bei Letzterem bietet es sich an, einen Dialog oder ein kleines szenisches Spiel zu entwerfen, so dass die Schüler im Werkunterricht angehalten sind, sich Gedanken über die figürliche Gestaltung ihrer Marionette zu machen, der ja dann schon eine Rolle vorgegeben ist. Aber auch die umgekehrte Form ist denkbar (und vielleicht im Vorfeld weniger aufwendig), dass eine Marionette gebaut wird und dieser dann eine Rolle "auf den Leib geschrieben" wird.

Voraussetzung für das Gelingen des Projektes sind eine langfristige Vorbereitung (zeitliche und inhaltliche Planung) und regelmäßige Besprechungen über den Stand der Umsetzung. Erfahrungen zeigen, dass nicht nur die Schüler ihren Spaß hatten.

Diese Seite wurde von Herrn 
Guse erarbeitet. 
Er unterrichtet Werken an der

Schule am Wasserturm
18055 Rostock
Blücherstraße 42

 

 

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